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Bouldern – Technik, Kraft und Lebensgefühl

Bouldern

Bouldern ist das Klettern ohne Seil und Gurt auf Absprunghöhe. Objekt der Begierde sind dabei oft freistehende Felsblöcke (englisch „Boulder“), wie man sie in den berühmten Gebieten wie Fontainebleau oder den Rocklands findet. Die Boulder, also die kurzen Routen auf den Block hinauf sind dabei technisch anspruchsvoll und bedürfen viel Bewegungsgefühl, Kraft und Kreativität.

Doch Bouldern ist wesentlich mehr als komprimierte Klettertouren. Bouldern ist ein Lebensgefühl. Unabhängig davon ob es in der Boulderhalle oder an echtem Fels betrieben wird – Bouldern ist gesellig, es lädt zum probieren ein und vor allem zum gemeinsamen Austüfteln einer Lösung.

Bouldern an Felsblöcken im Freien

Auf der ganzen Welt liegen unzählige Felsblöcke verteilt, die mit einer nahezu unendlichen Anzahl an Routen aufwarten. Jede davon mit einer für sich einzigartigen Bewegungskombination. Dabei muss es nicht immer das ferne Ausland mit seinem berühmten Boulderspots sein. Auch Deutschland, Österreich und die Schweiz können mit vielen einzigartigen Gebieten punkten. Den richtigen Boulderführer für das Zielgebiet gibt es natürlich bei uns.

Viel braucht es zum Bouldern nicht, da die gesamte Sicherungsausstattung wie man sie vom Klettern kennt, entfällt. Ein paar Kletterschuhe, ein Chalkbag, ein Crashpad und vielleicht noch eine Bürste zum Putzen, dann kann es schon losgehen. Natürlich sollte grade im Freien das richtige Spotten beherrscht werden und Rücksicht auf die Natur genommen werden.

Bouldern an künstlichen Griffen in der Halle

Oft kann man nicht so oft an den Fels rausfahren wie man Lust zum Bouldern hat. Oder man genießt einfach das Bouldern in der Halle mit dem dazugehörigen Gemeinschaftsgefühl. Entsprechend hat die Anzahl der Boulderhallen in den letzten Jahren rapide zugenommen und in fast jeder größeren Stadt findet sich nun mindesten eine Halle in der die Routenschrauber alles gegeben haben, um den Aspiranten am Crux-Move doch noch abzuwerfen.

Das Bouldern in der Halle birgt viele Vorteile. Es ist das ganze Jahr über möglich, man benötig nur ein paar Kletterschuhe, ein Chalkbag und schon kann es losgehen.

Besser Klettern durch Bouldern

Es ist kein Zufall, dass viele der heutzutage besten Kletterer wie Chris Sharma oder Adam Ondra auch eine ausgeprägte Boulderphase hinter sich haben. Bouldern schult die Technik und Koordination wie keine andere Spielform des Kletterns. Zudem fordern die meisten Touren einiges an Körperspannung und Kraft.

Die Trainingslehre ist sich daher einig, dass regelmäßige Bouldersessions fester Bestandteil eines ausgewogenen Trainingsplans sein sollten.

Ausrüstung und Bekleidung für das Bouldern

Viel Ausrüstung wird zum Bouldern nicht benötigt. Zur elementaren Boulderausrüstung zählen vor allem Kletterschuhe, ein großer Chalkbag oder auch Boulderbag genannt und eine Bürste zum Putzen der Griffe. Soll es auch an den Fels gehen, kommt noch ein Crashpad hinzu. Dieses gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen, von vielen großen Herstellern wie Black Diamond und Edelrid aber auch von kleinen Marken für Kenner wie Ocun, Chillaz oder Charko.

Bei der Bekleidung kommt es vor allem auf viel Bewegungsfreiheit an. Entsprechend gibt es für das Bouldern entsprechende Kletterhosen. Viele der besten Kletterhosen werden dabei von den Szenelables wie E9, Monkee oder Chillaz hergestellt.

Bouldern – harte Züge, coole Moves und jede Menge Spaß mit Gleichgesinnten.

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