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23. August 2010

Das Bergfreunde Crashpad “Paddy Kava”

Bergfreunde Paddy Kava Crashpad

Bergfreunde Paddy Kava Crashpad

Wer hat’s schon gefunden? Seit kurzem gibt es ein Crashpad im Bergfreunde.de-Style. Wer eine flexible Matte für die Absicherung seiner Boulder-Action sucht, findet diese hier zu einem richtig günstigen Preis.

Doch wir präsentieren nicht einen kompletten Neuling. Wer genau hinsieht erkennt einen alten Bekannten: es ist das bewährte Paddy Moonwalk aus dem Hause Ocùn. Ich kann versprechen: ich lande seit mehreren Jahren auf einem solchen…immer bestens.

Die Hardfacts zum Bergfreunde Crashpad

Ocùn hat mit dem Paddy Moonwalk ein Crashpad herausgebracht, das bereits viele Bergfreunde überzeugt hat. Aus diesem Grund haben wir für unser Paddy Cava das Moonwalk als Basis gewählt. Gemeinsam mit Ocùn präsentieren wir euch damit ein zehn Zentimeter dickes Pad.

Schaumkonstrukion des Crashpads

Schaumkonstrukion des Crashpads

Im Inneren ist eine Schaumkonstruktion aus zwei Lagen zu finden. Oben liegt ein rund zwei Zentimeter dicker geschlossenzelliger Schaumstoff (1), der hilft  die Stoßenergie auf das ganze Crashpad zu übertragen und abzuschwäschen. Darunter schlummern rund acht Zentimeter offenzelliger Schaumstoff (2), der die Restenergie aufnimmt und den Stoß so aufnimmt. Im Eigenversuch bin ich aus mehr als sechs Metern (kontrolliert) in das Crashpad gesprungen und empfand die Landung als ausreichend gedämpft. Durchgeschlagen bin ich noch nie.

Uschi auf dem Crash-Bett

Uschi auf dem Crash-Bett

Das zweite Highlight ist die geschickte Verwendung des Reißverschlusses. Die beiden Teile können an der schmalen oder der langen Seite miteinander gekoppelt werden. Daraus ergibt sich wahlweise eine eher klassische Landefläche von 132 auf 100 Zentimeter oder aber eine regelrechte Landebahn von 66 Zentimeter auf ganzen zwei Metern Länge. So lassen sich auch Quergänge perfekt absichern – selbst wenn man alleine unterwegs ist. Zweiter Vorteil: wer das Paddy Cava besitzt, verfügt ab sofort über eine neue Gästematratze bzw. die dickste Isomatte im Zelt – ebenfalls bereits erfolgreich erprobt. An dieser Stelle vielen Dank an unsere Uschi, die ohne Wiederrede als Modell eingesprungen ist (Foto links).

Das Tragesystem

Das Tragesystem

Abgerundet wird das Bergfreunde Paddy Cava Crashpad durch die robuste Außenhaut aus Du Pont Cordura bzw. Tarpaulin. Das Tragesystem erlaubt es mit zwei Trägern die 5,5 Kilo leicht zu schultern und auch zu weiter entfernten Boulderblöcken zu tragen. Die kleinen Tragegriffe erlauben nicht nur ein einfaches Verrutschen unter dem Fels, sondern auch einen einfachen Transport in der Hand.

Warum heißt das Bergfreunde Crashpad denn “Paddy Kava”?

Ocùn, die übrigens auch unser Pad als “made in Europe” produzieren, geben allen ihren Crashpads neben dem “Paddy” noch den Namen eines Boulders. Das fanden wir schon einmal einen guten Ansatz. Nach einiger Suche ist uns dann “Kava” ins Auge gesprungen.

Kava ist zunächst einmal der Name eines 7c+ Boulders im Odenwald, genauer im Gebiet Steinau. 2007 von Michael Dettweiler erstbegangen ist er mit seinen rund acht Metern nicht von schlechten Eltern. Das passt also schon einmal.

Die Kava Pflanze (Bild: Sand via Wikipedia)

Die Kava Pflanze (Bild: Sand via Wikipedia)

Doch Kava ist gleichzeitig noch der Name einer Pflanze, die auch Kava Kava oder Rauschpfeffer genannt wird. Seit langem wird diese in den pazifischen Regionen als Zeremoniegetränk verwendet und soll laut Wikipedia Angst- und Spannungszustände mindern. Zudem soll es etwas gegen Schmerzen helfen sowie zu leichter Euphorie und Gesprächigkeit führen. Irgendwie passt das ja auch alles zu unserem Crashpad. Es hilft Schmerzen zu vermeiden und lässt einen entspannter an das Problem gehen. Und mit dem klaren Bekenntnis zu Bergfreunde.de findet sich meist schnell ein Gesprächpartner.

Einen Unterschied jedoch gibt es zur Kava-Pflanze: als Nebenwirkungen unser Crashpads sind i.d.R. nur Gefahr das Muskelkaters, durchgewetzte Fingerkuppen und Bouldersucht zu nennen.

Unser Fazit: Fettes Teil zum fairen Preis

Unser Fazit: die Sonderedition des Moonwalk, das Bergfreunde Paddy Cava, ist ein wirklich vielseitiges Crashpad. Egal ob man eine lange und schmale Landebahn möchte oder die klassischen Maße bevorzugt: es hilft immer weiter. Lediglich für ausgewachsene Highballs sollte man überlegen eine etwas dickere Matte zu wählen oder das Paddy Cava zu verstärken.

Einsatzbereites Paddy Kava

Einsatzbereites Paddy Kava

Das Bergfreunde Crashpad ist bereits im Bergfreunde.de Shop zu bekommen. Die Matte bekommst Du für nur 135,69€ und damit 20% unter dem regulären Preis des Paddys Moonwalk. Für diesen Preis haben wir auf einen integrierten Teppich mit Tasche verzichtet. Doch dieser ist ohnehin oft schnell angeschmiert und soll für wenige Euro ersetzt werden. Der neue passt dann aber meist nicht mehr in die vorgesehene Tasche – kann aber zum Transport einfach zwischen die beiden Hälften des Crashpads geklemmt werden.  Wie wir finden eine faire Sache für alle, die sich an die Boulderblöcke dieser Welt wagen wollen.

  1. ese sagte am 3. September 2010 um 15:43 Uhr

    Das gute Stück gibt es übrigens bis Dienstag auf Kletterszene zu gewinnen.
    http://kletterszene.com/news/das-kleine-gewinnspiel-bergfreunde-de-und-boulderwelt/

  2. [...] ist ja bekannt, dass unser Kava-Pad das Ocun Paddy Moonwalk als Basis hatte. Wirklich viele Pads haben wir verkauft und uns immer [...]

  3. Crashpad festgelegt | Blocks and Lines sagte am 13. Oktober 2011 um 23:51 Uhr

    [...] Paddy Kava Bookmark the permalink. Teufelsfels im Herbst Schneller als gedacht… [...]

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