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14. März 2010

Bergfreude beim BANFF

Banff-Logo

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Die BANFF Mountain Film Festival World Tour machte Halt in Stuttgart. Unter den zahlreichen Besuchern war auch eine kleine Gruppe von Bergfreunden anzutreffen. Zu bestaunen gab es insgesamt sechs Filme von vier bis 46 Minuten Länge.

Für Euch habe ich unter den Besuchern einige Stimmen und Meinungen aufgeschnappt:

  • Chris Sharmas Motivation für seine Route am Mount Clark ist beneidenswert. Die gleichen und noch viel mehr Szenen gibt es aber auch in anderen Filmen.
  • Die 32.000 Kilometer von Dominic Gill wecken ebenfalls Begeisterung.
  • Die Kajak-Jungs müssen irgendwie verrückt sein.

Etwas ungläubig sehen wir noch auf das “Project Megawoosh” – ist es jetzt gestellt gewesen oder nicht? So oder so: wer von Euch war auch bei einem der BANFF-Termine und wie fandet Ihr die Filme?

Die sechs beim BANFF gezeigten Filme:

  1. First Ascent: The Impossible Climb
    Ein Bericht von Chris Sharmas Projekt eine schwere, überhängende Kalksteinwand am Mount Clark in Kalifornien erstmals zu besteigen.
  2. MedeoZ
    Der Kurzfilm über das Vorhaben des Outoor-Fotografen Guillaume Broust, der auf einem Bild die Bergsportarten Klettern, Skifahren, Snowboarden, Paragliding und BASE-Jumping vereint will.
  3. Mont-Blanc Speed Flying
    der als bester Bergfilm prämierte 10-Minüter handelt von sechs Speedflyern, die in 10 Minuten vom Gipfel des Mont Blanc bis hinab nach Chamonix fliegen.
  4. Africa Revolutions Tour
    In den Wasserfällen auf Madagaskar und in den legendären Stromschnellen des Weißen Nils finden sechs Kajaker ihr ultimatives Whitewater-Abenteuer und unterstützen mit der Aktion das „Sun Catchers Project“.
  5. Take a Seat
    Die 32.000 Kilometer der Panamericana in zwei Jahren, auf einem Tandem und mit wechselndem Partnern brachte dem längsten Film des Abends die “besondere Erwähnung der Jury” ein.
  6. Project Megawoosh
    Ein Kurzfilm über die verrückte Idee des Ingenieur Bruno Kammerl am Matterhorn eine überdimensionierte “Wasserrutsche” zu bauen.

BANFF: Nationalpark mit eigenem Filmfestival

Der Banff-Nationalpark Kanadas wurde 1885 von der kanadischen Regierung gegründet und war der erste kanadische Nationalpark. Alljährlich im November avanciert das kleine Städtchen Banff inmitten der Canadian Rockies zum Treffpunkt für Filmemacher und Filmbegeisterte aus aller Welt. Dann werden die besten Dokumentationen aus dem Bereich Outdoor, Adventure und Mountain Culture ausgezeichnet. Die vergebenen Preise genießen in der Szene einen guten Ruf.

  1. Sebastian sagte am 14. März 2010 um 18:03 Uhr

    Für meine Wenigkeit als Fotografiebegeisterter war MedeoZ mit seiner perfekten Inszenierung natürlich ein Highlight. Sowohl die Umsetzung des Films als auch das Ergebnisphoto sprechen finde ich für sich.

    Gruß,
    Sebastian

  2. Marcus [climbr.de] sagte am 14. März 2010 um 23:38 Uhr

    Ich war heute in Karlsruhe in der Schauburg.
    Nachdem ich ja von der EOFT dieses Jahr schwer begeistert war, wurde ich von Banff schon etwas entäuscht.
    Gut für mich war effektiv Sharmas 24 Minuten Filmchen (was ich schon zuvor auf National Geographic gesehen hatte) das Highlight. Vom Rest wurde ich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Projekt Megawoosh war natürlich abgefahren, geb ich zu, aber sonst? Dieses mal nicht mein Fall.

  3. Rainer sagte am 15. März 2010 um 11:21 Uhr

    Hatte die Ehre das BANFF in München bei der Premiere zu sehen. Mein persönliches Highlight war Dominic Gill mit “Take a Seat”

  4. Johannes sagte am 15. März 2010 um 22:05 Uhr

    Ich war in Stuttgart, die Filme fand ich durchgehend klasse…auch wenn die Aussage von Sebastian noch untertrieben ist…die Kajakfahrer sind geisteskrank…hatten aber sichtlich Spaß :-)
    Was Megawoosh angeht…sehr geil, aber ein Fake:

    http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/07/projekt-megawoosh-bruno-kammerl-und-seinem-unglaublicher-wasserrutschen-stunt/

    http://www.microsoft.com/germany/aktionen/mach-es-machbar/

  5. Martin sagte am 16. März 2010 um 08:08 Uhr

    Fast schade, dass Megaswoosh ein fake ist. Wäre eine zu geile Aktion gewesen. Ich muß ehrlich zugeben, dass ich den Stunt für echt gehalten habe. Aber keine Ahnung, was ein Physiker zu den auftretenden Kräften sagen würde. Wahrscheinlich würde es einen bei der Landung ordentlich durch den Pool-Boden schlagen…

  6. Christa sagte am 18. März 2010 um 21:24 Uhr

    Ein Fake?! Und dann steckt auch noch Microsoft dahinter? Wie unromantisch! Warum war eigentlich klar, dass Du, Jo, mir meine Illusion rauben wirst?! Glücklicherweise wusstest Du das noch nicht während BANFF! Ok, ich hab mich durchaus auch gefragt, ob er wohl ne verdammt gute Lebensversicherung abgeschlossen hat, dass seine Familie so etwas zulässt…

    “Take a seat” war definitiv mein Favorit. Zwei Jahre so ein Projekt durchzuziehen ist schon eine wahnsinnige Willensleistung. Ob ihn seine Familie/Freunde währenddessen besucht hat? Was er jetzt wohl macht?

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